nächste Seminare

Verinnerlichte Paar-Beziehungsmuster erforschen - DER LIEBE ZULIEBE

22. Okt. 15 16:00 - 20:00
23. Okt. 15 09:30 - 17:00

Anmeldung bis 8. Oktober 2015

Infos HIER


Block Supervision Paardynamik

Fr. 27. Nov. 2015
Fr. 11. Dez. 2015
Fr. 15. Jan. 2016
jeweils 9.45-13.00

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DAS GELINGEN DER PARTNERSCHAFT KANN DURCH PAAR-THERAPIE UND PAAR-COACHING UNTERSTÜTZT WERDEN.


Setting: Min. 12 Doppelsitzungen (90 Min) zumeist 14-tägig
Ausnahme: wenn einer ernstlich überlegt, sich zu trennen: dann ist ein intensiveres Setting notwendig, weil zu große Abstände das Leid verlängern und Trennungen fördern können. (siehe Paarkrisenintervention)

Termine für Paare nach telefonischer Vereinbarung: 02244/2546 oder 0650 3902479

Wir verlieben uns – „leider“ – in einen Partner, der alte Verletzungen aus der Kindheit und offene Gestalten der elterlichen Beziehung, die uns vertraut sind, wieder belebt. „Leider“ aus unserer bewussten Sicht, „Gott sei dank“ wahrscheinlich aus unserer unbewussten Sicht. In der Phase der Verliebtheit sind wir subjektiv sicher, dass unser Partner unsere Wünsche erfüllen kann, in einem langsamen, enttäuschenden Prozeß merken wir jedoch, dass er es nicht tut. Dennoch ist der eigene Partner die geeignete Person, um uns in einem selbstverantwortlichen Prozeß der Heilung zu unterstützen, wenn es uns gelingt, Frustrationen bzw. Wunschversagungen, die unser Partner uns zufügt, – anstatt uns in sich wiederholende Machtkämpfe zu verwickeln – als Weg/Brücke zum Aufbau einer bewußteren Partnerschaft nutzbar zu machen. Konkrete Übungsvorschläge (nach Harville Hendrix) unterstützen diesen Prozeß.

Als Basis für eine gelungene Beziehung kann die Achtung und der respektvolle Umgang mit sich selbst und dem Partner angesehen werden. Um eine Beziehung lebendig und erfüllt gestalten zu können, ist erfahrungsgemäß die Beschäftigung mit folgenden Faktorenbesonders hilfreich:

  • Konfliktfähigkeit (Statt Verzicht auf offenes Austragen Auflösung des Konflikts durch Einfühlung und Begegnung / Ausgewogenheit im Geben und Nehmen / Gleichgewicht von Sich-Beziehen und Autonomie).
  • Kontakt zu sich selbst und zum Partner / Sich-Einfühlen als Voraussetzung für geglückte Kommunikation und für ein gelungenes Verhältnis von guter Nähe und guter Distanz, d.h. abwechselnd einander Zuhören statt Machtkampf oder „Verdünnung“ der Beziehung (durch Reduktion der gemeinsamen Zeit).
  • Förderung der Authentizität als Voraussetzung für seelische Intimität in der Beziehung (wenn wir nicht echt und offen sind, können wir uns auch nicht gesehen und verstanden fühlen; so ist es unsere Aufgabe, uns mitzuteilen, um unsere Einsamkeit immer wieder in Begegnung umzuwandeln, vgl. Joseph Zinker, Sonia M. Nevis).
  • Schaffen von günstigen Rahmenbedingungen für die Partnerschaft (z.B. Zeit versus Streß).
  • Abgrenzung des Paares der Umwelt gegenüber (z.B. anderen potentiellen Partnern gegenüber, beruflichen Inanspruchnahmen gegenüber).
  • Förderung des Erkennens von verinnerlichten Paarbeziehungsmustern der Elternteile bzw. Bezugspersonen der Kindheit (Phänomenologische Familienaufstellung nach Anne Teachworth; so wie wir die deutsche Sprache in den ersten 3 Jahren von den Eltern und ersten Bezugspersonen automatisch übernommen haben, so übernehmen wir auch Kommunikationsstile der Elternteile automatisch, ohne es bewusst entschieden zu haben, auch wenn uns einige Aspekte davon gar nicht gefallen. Eine Entautomatisierung kann eine Musteränderung gut unterstützen, die durch die starke Modellwirkung in unserer Kindheit oft sehr schwierig ist). Intakte Gestaltbildungsprozesse sind eine wesentliche Basis für eine gelungene Partnerschaft und können geübt werden. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft von beiden Partnern.

Siehe auch Seminar Vom Machtkampf zur Liebe

 

Dr. Renate Hutterer-KirschDR. RENATE HUTTERER-KRISCH

- Klinische Psychologin
- Gesundheitspsychologin
- Psychotherapeutin

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2103 Langenzersdorf
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